The ARRIVAL

Am Anfang war es nur ein neues Format, eine neue Choreographie, mit neuer, ungewohnter Musik. Fremde Klänge und Bewegungen, die ebenso fremdartig waren. Bewegungen die so irritierten, dass mir der Ausgang aus dem Raum wichtiger war, als ein Zugang zu mir selbst.

Ich verließ den Raum um nicht wiederzukehren.

The RETURN

Die Rückkehr war kein Versehen. Aus der Absicht heraus eine andere, eine neue Sichtweise zu bekommen, war ein anderer, ein neuer Instructor die richtige Konsequenz. Aus der Wiederholung ergaben sich Muster. Und auf einmal ergaben Bewegungsfolgen Sinn.

Auf einmal gab es den Wunsch nach Antworten, wo es zuvor keinen Raum für Fragen gab.

The AWAKENING

Ich habe meinen Lehrer gefunden. Zwei Tage, die mehr Synapsen freilegten, als alle Formate zuvor. Wie viele Schalter es werden sollten war in diesem Moment noch nicht zu erahnen. Am Ende der Tage hatte ich Antworten. Und noch viel mehr Fragen.

Ich ging um zu bleiben.

The REVELATION

Monate später. Wieder ist es der Zufall, der entscheidet. Ein Kurs der Vertretung sucht. Aus einer langen Scheu nach vorn zu gehen, ist der Moment da, bereit zu sein. Das Monster das gewachsen ist um Angst zu schüren ist weg und lässt die Entscheidung zu, die Bühne zu betreten.

Ich nehme jeden Einzelnen an die Hand, führe ihn in sich, zu uns, in ein Wir. Gemeinsam kommen wir an. Die ersten glänzenden Augen die nach vorn schauen. Spürbare Erwartung. Gelöst im Vierfüßler, nach Festigkeit suchend. Abwartend im Hover. Und dann der Weg, der hinauf zum Vulkan führt.

Danach gibt es nur noch Spüren. Sich selbst. Jeden Einzelnen. Interaktiv. Ich schaue jedem in die Augen. Bin ihm nahe. Glänzende Augen. Ich sehe mich durch die Reihen jagen. Spüre mich atmen, sprechen, schreien. Auf dem Boden liegend sehe ich mich springen. Bin eins mit jedem einzelnen. Zwischen Bewegung und Halten. Verbinde mich. Sehe mich verbunden. Bin eins. Mit allen. Die Gruppe ist eins. Mit sich. Mit jedem. Mit mir.

Und dann das Finale.

Der Sprung in den Vulkan. Wenige Minuten, in denen Grenzen zum Weg um sich selbst werden. Ich bin mitten drin. Teil davon. Wünsche mir, dass es nie mehr aufhört. Ich berausche mich an der Energie die jeder einzelne zu geben bereit ist. Und es ist einfach Alles. Energie die mich in der Mitte einer Sonne zu fühlen glaubt.

Und dann ist Ruhe. Alles vibriert. Alles pulsiert.

Ich schaue in Augen. Ein Lächeln. Klein und Atemlos. Glänzende Augen die mich in eine glückliche Seele schauen lassen.

The MISSION

deepWORK hat mein Verhältnis zu Bewegung und Körperwahrnehmung verändert. Tiefgreifend. Aus der Sucht nach Bewegung ist die Sucht nach Energie aus der Gruppe geworden. Aus Sport ist der Wunsch entstanden, auch anderen davon zu erzählen. In Workshops. In Specials. Ohne Grenzen was das Alter betrifft oder welche Vorgeschichte es gibt.

deepWORK ist für jeden. Für Dich. Wenn Du Dich darauf einlässt.

Das ist deepWORK.

Ich kann die nächste Stunde kaum abwarten.